Denkendorf sucht Supertalent (Zeitungsbericht DK 02.02.2010) - Auftritt der Jugendfeuerwehr PDF Drucken E-Mail


Die Pfarrei Denkendorf feierte Fasching. Zahlreiche Pfarrangehörige, auch aus den Nachbarpfarreien, waren kostümiert und bestens aufgelegt nach Denkendorf in den ausverkauften Lindenwirtssaal gekommen.

Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten die Ro-Ris (Roland Wermuth und Richard Miehling). Fürs Programm zeichnete unter anderem der gesamte Hofstaat des Denkendorfer Faschingskomitees mit Kindergarde, Jugendgarde, Garde, Tanzgruppe, den Elferräten, allen voran Elferratspräsident Josef Gürtner, dem Funkenmariechen Julia und den Tollitäten Georg I. und Kathrin I. sowie dem Kinderprinzenpaar Bastian I. und Laura I. verantwortlich. Durchs Programm führten einmal mehr brillant Hofmarschall Michael Kappelmeier und Kinderhofmarschall Lukas Neubauer. Orden gab es für Rosemarie Sandner, Max Riedl, Josef Greiner und die Biedermann-Oma, die Großmutter von Prinzessin Kathrin, sowie für Bettina Bauer, die Mama von Kinderprinzessin Laura, und Albin Christl, Papa von Kinderprinz Bastian.

Die "Jungen Wilden" der Denkendorfer Jugendfeuerwehr zeigten zum zweiten Mal in diesem Fasching ihre Vampir- Choreographie zum Motto "Twilight".

Ein weiterer Höhepunkt war die Einlage, welche von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung präsentiert wurde. "Denkendorf sucht das Supertalent" hieß das Thema für diesen Pfarrfasching. In der Jury: Dieter Bohlen (Peter Lehner), Silvie van der Vart (Angelika Miehling) und Bruce Darnell (Franz Beringer). Als Moderator fungierte Georg Schießl. Assistentinnen waren Simone Reigl und Maria Mosandl. Ihr Talent unter Beweis stellten die Doubles Denkendorfer Persönlichkeiten. Rosemarie Sandner in der Rolle der bauchtanzenden Theresia Stadler, Andreas Alberter, gespielt von Elfriede Deisenrieder, die Senior-Kronewirtin Mariele Gottschalk, gespielt von Brigitte Hofmann, Leni Seger , dargestellt von Petra Schneider, Karl von Denkedorf, gespielt von Eberhard Händl, und Pfarrer Franz Glötzner, dargestellt von Carola Dirnhofer. Einstudiert hatte den Supertalent-Sketch die Denkendorfer Ehrenbürgerin Theresia Stadler. Gewinner durch Publikumsvoting war letztendlich Pfarrer Franz Glötzner durch sein Double Carola Dirnhofer. Sie gab als ihre Supertalent-Präsentation vor der Jury einen fetzigen Funkenmariechen-Tanz zum Besten – in Anlehnung an den "Versprecher", den Glötzner am Eröffnungsball getätigt hatte. Damals meinte er, wenn das Faschingskomitee 100 Aktive zähle, würde er als Funkenmariechen tanzen. Abschließend kam die Büttenrede des Denkendorfer Originals Charly. In diesem Jahr trat er als Benediktiner-Bruder Schorschi auf. Dieser gab auch gleich eine sozialversicherungsfreundliche Empfehlung: "Bete und arbeite mit deinen Händen, zahl deine Steuern und stirb einen Tag vor der Rente." Des weiteren meinte er, ein Bayer sei jetzt Papst, somit Stellvertreter Gottes auf Erden. Eine Position, die seit dem Tod von Franz Josef Strauß nicht mehr besetzt war. Den Frauen widmete er mehrere Passi: In Denkendorf gebe es viele christliche Familien, die jeden Tag Mai-Andacht hielten. "Sie hält Andacht und er das Maul." Es gebe zwei Sorten Frauen: Engel und solche, die noch leben. Der Ehestand sei heilig, weil er so viele Märtyrer hervorgebracht habe. Und bei all diesen frechen und emanzipierten Frauen heutzutage dankte Bruder Schorschi für den Zölibat.