Aktuelles
Neues HLF 20/16 für die Denkendorfer Feuerwehr PDF Drucken E-Mail

Der Denkendorfer Gemeinderat hat in der gestrigen Sitzung den Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Denkendorf auf Beschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug kurz HLF 20/16 zugestimmt. Als Preisvorstellung wurden ca 350.000 Euro geäußert.

Als nächster Punkt wurden die Probleme mit den Ausfahrtstoren behandet. Das Gremium kam zum Entschluss, eine neue Torsteuerung im FwGH Denkendorf zu instalieren.

Um die Abgase des MZF und MTWs abzusaugen, wird außerdem die Absauganlage umgebaut. Den Umbau führen die Denkendorfer Kameraden selbst durch, das Material wird durch die Gemeinde beschafft.

Der Antrag der Denkendorfer Wehr auf 20 neue Überjacken wurde ebenfalls stattgegeben. Hier werden für 2009 noch 15 Überjacken angeschafft, 2010 die verbleibenden fünf.

Eine gemeinsame SMS - Alarmierung für alle Feuerwehren der Gemeinde wurde durch den Gemeinderat ebenfalls bewilligt, da dieses System unabhängig von Änderungen am Alarmierunssystem verwendet werden kann und gerade in den Ortswehren unterstützend zur Sirene eine Alarmierung sicherstellt.

Der zugehörige Donaukurierbericht folgt demnächst

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Juli 2009 um 09:56 Uhr
 
Viel Lob für Feuerwehrnachwuchs (Zeitungsbericht DK 20.07.2009) PDF Drucken E-Mail
Da strahlten die Oberen der Kreisfeuerwehr und viele Kommandanten: Zum 18. Kreisjugendfeuerwehrtag waren an die 500 junge Feuerwehrleute nach Lenting gekommen.

"Allerhöchsten Respekt" zollte stellvertretende Landrätin Tanja Schorer-Dremel dem aktiven Nachwuchs bei der Ehrung der Teilnehmer am Leistungswettbewerb. Es verdiene große Anerkennung, wenn junge Leute freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr machten. Kreisbrandrat Alois Strobl lobte Organisation und Ablauf der Veranstaltung. Er zeigte sich erfreut über die Leistungen und den "deutlich erkennbaren jugendlichen Spaßfaktor". Alles habe "wie am Schnürl geklappt". Bei einer Teilnehmerzahl von 320 jungen Feuerwehrlern am Wettbewerb "sind uns viele Landkreise neidisch", betonte Strobl.
Der Schirmherr, Lentings Bürgermeister Ludwig Wittmann, lobte die "gute Veranstaltung" und vor allem die "hervorragende Organisation". So sei in eigener Regie ein 500 Personen fassendes Festzelt aufgebaut worden. Der Lentinger Kommandant Manfred Brandl bedankte sich bei den vielen Helfern, bei den auswärtigen Kollegen und jungen Gästen.
Bereits am Freitagnachmittag waren auf den Jurafestplatz rund 60 Teilnehmer eingetroffen, die zwei Zelte errichteten, in denen genächtigt werden sollte. Beim Anzünden des Lagerfeuers assistierten Landrat Anton Knapp und Bürgermeister Ludwig Wittmann, ehe nach dem Abendessen eine Lagerdisco am Festplatz anfing (siehe nebenstehenden Bericht).
Zum Jugendfeuerwehrwettbewerb am Samstag traten 80 Vierermannschaften an, darunter 15 reine Mädchenteams. Es ging darum, handwerkliche Fertigkeiten aus dem Dienstbereich der Feuerwehr in möglichst kurzer Zeit zu zeigen. Die Teilnehmer mussten sechs Prüfstationen durchlaufen – mit Erster-Hilfe-Leistung und Unfallverhütung, Löschaufbau, Knotenfertigung und "Mastwurf mit Spierenstich", Verkehrsabsicherung und Hindernisparcours. Die abgestürzten Temperaturen und der gelegentliche Nieselregen störten dabei kaum. Alles lief fast wie am Schnürchen ab.
Die großen Stützpunktfeuerwehren und Mannschaften aus den größeren Gemeinden des südlichen Landkreises Eichstätt staunten nicht schlecht, als zum Schluss auf den ersten neun Plätzen die Namen von kleinen Feuerwehren aus dem sogenannten Hinterland standen.
Die Mannschaften I und III aus Mindelstetten schnappten sich den Gold- und Silberpokal, Denkendorf 1 erreichte Bronze. Der Jubel ihrer auf die Bänke gesprungenen Anhänger war nicht zu übertreffen. Urkunden und Pokale gab es für alle 320 Teilnehmer in den 80 Mannschaften.
Kreis- und Bezirksjugendwart Franz Waltl aus Pförring, der Leiter des Wettbewerbs, zeigte sich mit dem Verlauf des 18. Jugendtags der Kreisfeuerwehr zufrieden. Auch wenn das Wetter nicht mitmachte und – so wurde in der Feuerwehrführung ironisch bemerkt – Sankt Florian, der Patron der Feuerwehren, wohl versehentlich das Kommando "Wasser marsch" gegeben hat.
 
Drittklässer besuchten Denkendorfer Feuerwache - Rauchhaus für die Schule PDF Drucken E-Mail

DK vom 17.07.2009

 

Im Rahmen des Sachkundeunterrichts besuchte eine dritte Klasse der Volksschule Denkendorf mit ihrem Klassenleiter Robert Böhm die ortsansässige Feuerwache. Der Kommandant Manfred Felser zeigte den Schülerinnen und Schülern sein ehrenamtliches Aufgabengebiet. Derartige Exkursionen der dritten Grundschulklassen betreut Felser bereits seit 1994. In seiner Einführung demonstrierte er den Kindern zunächst die Entstehung und die Gefahren des Feuers. Auf die Schlagworte „retten, löschen, bergen und schützen“ ging Felser näher ein. Er erklärte den Kindern unter anderem, wie ein Notruf abzusetzen ist. Außerdem klärte Felser über das richtige Verhalten im Brandfall auf. Höhepunkt war diesmal das Rauchhaus, das die Denkendorfer für diese Demonstration vor Schülern ausgeliehen hatten. Denn, wenn mit kleinen und großen Zuschauern Brandschutzerziehung durchgeführt wird, ist wesentliches Element, auf die Gefahren des Brandrauchs einzugehen. Mit einem Minimum an verbalen Erklärungen kann hier ein Maximum an Anschaulichkeit erreicht werden. Das Rauchhaus ist ein Querschnitt eines Gebäudemodells im Maßstab 1:20. Im Inneren sind zwei Raucherzeuger eingebaut. Das Gebäudemodell teilt sich in Treppenraum, Garage, Keller, Erdgeschoss, erstes Obergeschoss mit zwei Zimmern und in das Dachgeschoss auf. Durch eine Tor, sechs Türen und fünf Fenster, die stufenlos zu öffnen sind, können beliebig viele Brandeinsätze und Verrauchungen durchgespielt werden. Außerdem kann sehr deutlich gezeigt werden, warum Rauchmelder Leben retten. Diese reagieren schon auf den Rauch, bevor er mit den Augen wahrgenommen wird.

 

 

 

Kommandat Felser demonstriert den Schülern, wie sich Rauch in Gebäuden verteilt
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juli 2009 um 13:59 Uhr
 
Jugendfeuerwehr Denkendorf holt 2 Pokale - 18. Kreisjugendfeuerwehrtag in Lenting PDF Drucken E-Mail

Am 18. Kreisjugendfeuerwehrtag in Lenting nahmen 80 Jugendgruppen aus dem ganzen Landkreis Eichstätt sowie Gästegruppen aus Ingolstadt-Ringsee teil. In unterschiedlichen Übungen wie Knoten und Stiche, Verkehrsabsicherung, Erste Hilfe und Löschaufbau konnten die Jugendlichen ihr Können zeigen.

Die Jugendfeuerwehr Denkendorf hat sich mit 5 Gruppen am Kreisjugendfeuerwehrtag beteiligt. Wir erreichten die guten Mittelfeldplätze 44. 41 und 37. Darüber hinaus durfte sich die gesamte Wehr über zwei Pokale für den 7 und 3 Platz freuen. Dieser Erfolg wurde natürlich im Anschluß gefeiert!

Vor allem für viele neuen Mitglieder der Jugendfeuerwehr war es die erste Möglichkeit Wettkampfluft zu schnuppern und den Flair des Jugendfeuerwehrtages zu erleben.

Bilder etc. werden zeitnah veröffentlicht.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juli 2009 um 12:04 Uhr
 
Notruf vom Handy nur mit gültiger SIM PDF Drucken E-Mail

Notrufe von Handys sind ab sofort nur noch mit gültiger SIM möglich.

Grund hierfür ist der Beschluss von Bundestag und Bundesrat über die neuen Notrufverordnungen (NotrufV). Hierbei wird genannt, dass in der Vergangenheit immer mehr böswillige Notrufe von Handys ohne SIM-Karte abgesetzte wurde. Dadurch ist der Anrufer nicht rückverfolgbar und es ist nicht möglich, die entstehenden Kosten und ggf. Strafen zur verhängen.

 

Die wichtigsten Informationen zur Neuregelung:

1. Notrufe können weiterhin über die internationale Notrufnummer 112 und die nationale Notrufnummer 110 abgesetzt werden.

2. Mobiltelefone können sich zum Absetzen eines Notrufes (Nummer 112) in jedes Mobilfunknetz einwählen, egal welche SIM eingesetzt ist.

3. Ein Guthaben auf Prepaid - Karten (Vorkasse) ist nicht erforderlich

4. Eine gültige SIM-Karte muss im Mobiltelefon eingesetzt sein (Identifikation durch Netzanbieter)

5. Notrufe bleiben natürlich KOSTENFREI

6. Notrufe aus dem Festnetz können auch abgesetzt werden, wenn die Funktion zur Rufnummernübertragung nicht aktiviert ist

 

Bitte beachten Sie, dass alte Handys ohne SIM, die zum Beispiel im Handschuhfach als Notfallhandy verstaut sind, nicht mehr funktionieren.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesrat oder direkt im veröffentlichten Gesetzestext

 
"Papiertiger erstmals mit Leben erfüllt" (Zeitungsbericht DK 10.07.2009) PDF Drucken E-Mail

Um bei Katastrophen schnell und wirksam helfen zu können, sind Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente aufgestellt worden. Jetzt wurde das Konzept im Landkreis Eichstätt erstmals in ganz Oberbayern getestet.
Wegen eines trockenen und heißen Sommers toben in der Lüneburger Heide Wald- und Heidebrände. Die Landesregierung von Niedersachsen hat auch das Bundesland Bayern um Hilfe gebeten. Noch am selben Tag ordnet die Staatsregierung die Entsendung der Hilfeleistungskontingente an. Das ist das Szenario einer Übung, die Kreisbrandmeister Franz Waltl auf der Basis des realen Falls aus dem Jahr 1975 erstellt hat. An zwei Tagen kam der Krisenstab zusammen, und tags darauf wurde die Übung durchgespielt.

Mit 20 Fahrzeugen und 125 Mann Besatzung – darunter auch einige Feuerwehrfrauen - wurde das Kontingent um 8 Uhr früh vom Sammelpunkt Lenting aus in Marsch gesetzt. Die Kolonnenfahrt auf der Autobahn verlief reibungslos. Damit war bereits die erste Herausforderung der Einsatzübung gemeistert – auch wenn die Tour nicht einen ganzen Tag, sondern nur 45 Minuten dauerte, und nicht in der Lüneburger Heide stattfand, sondern mit dem Quartierbezug der Mannschaften in der Bundeswehrkaserne Münchsmünster endete.

35 Grad im Schatten und Windstärke sechs bis sieben, wie vom "Einsatzleiter Celle" alias Franz Waltl beim Briefing beschrieben, herrschten am Einsatzort nicht. Für die Übung spielte das keine Rolle – denn Waltl und seinen Kollegen von der Katastrophenschutz-Führungsgruppe des Landkreises kam es nicht darauf an, die Bekämpfung eines Waldbrands zu üben. Trainieren wollte man vielmehr die Logistik, die notwendig ist, um aus einem Dutzend Ortsfeuerwehren aus Altmannstein, Beilngries, Denkendorf, Dollnstein, Eichstätt, Gaimersheim, Großmehring, Kipfenberg, Kösching, Lenting, Pförring und Wettstetten eine schlagkräftige Hilfstruppe zu formen.

"Auslöser für die Aufstellung der Hilfeleistungskontingente waren der Hochwassereinsatz in Dresden und der Schneeschaufeleinsatz in Österreich", informierte Kreisbrandmeister Hans Baumeister, während er als Schiedsrichter seine übenden Kameraden aufmerksam beobachtete. Beide Male seien Feuerwehren in bester Absicht, aber völlig unkoordiniert losgefahren, um zu helfen. "Mit der Folge, dass vor Ort oftmals die richtige Ausrüstung fehlte und zu Hause niemand genau Bescheid wusste, wer noch einsatzbereit ist."

Heute ist der Ablauf eines solchen Einsatzes im "Sonderplan für den Einsatz des überörtlichen Feuerwehrhilfeleistungskontingentes des Landkreises Eichstätt" minutiös geplant. Am Tag der Alarmierung werden die Kontingentführer benannt. Tags darauf macht sich das Vorauskommando ein Bild von der Lage. Von den notwendigen Feuerwehrschläuchen bis hin zur Unterbringung der Feuerwehrleute werden alle Anforderungen im Katastrophenschutzprogramm EPSWeb erfasst und können – darauf ist Kreisbrandrat Alois Strobl besonders stolz – zeitgleich von Franz Heiß und Andreas Korn vom Katastrophenschutz im Landratsamt mitgelesen werden.

Die Beobachter – Ludwig Dausmann von der Regierung von Oberbayern und Karl Neulinger vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern – freuten sich, dass ein "Papiertiger erstmals in Oberbayern mit Leben erfüllt" worden sei. Brandoberrat Rene Mühlberger von der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried stellte als einziges Manko die "fehlende Freizeitbeschäftigung zwischen den Einsätzen" fest. Rat wusste da Bernhard Sammiller, hauptberuflich Bürgermeister von Pförring: Die Floriansjünger sollten sich ein Beispiel an seiner Ettlinger Feuerwehr nehmen und Schafkopf spielen.

Einen richtigen Einsatz hatte der Versorgungszug des BRK zu leisten. Als einzige Anerkennung für eine Kompanie von Feuerwehrleuten, die seit dem frühen Morgen auf den Beinen war, gab es Schnitzel mit Kartoffelsalat aus der BRK-Feldküche.

Löschwasserentnahmestelle: Ein Weiher in der Kaserne

Wasserförderung über eine lange Schlauchstrecke (2000 m)

Der "Brandherd"

Abschlussbesprechung

(Die Bildaufnahmen stammen nicht aus dem Bericht im Donaukurier)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Juli 2009 um 21:38 Uhr
 
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